swiss wheely open

Wheelchair Floorball

Team Suisse


Das Team Suisse setzt sich aus Spielern der Rollstuhlclubs aus Thurgau, Zürich und Chur zusammen. Ein bis zweimal im Monat (genaue Daten hier) trainieren wir in der Achtalhalle in Erlen.

Im RC Zürich und der RC Thurgau wird auch regelmässig auf dem Kleinfeld Unihockey trainiert.
Kontaktdaten:
RC Zürich: Stefan Bill (stefan.bill@rc-zuerich) - Trainingszeiten RCZ
RC Thurgau: Alfred Rickenbach (rickenbach.alfred@gmail.com) Trainingszeiten RCTG


Porträt des Schweizer Rollstuhlunihockeys

Die Rollstuhlunihockeymannschaft «Team Suisse» ist die inoffizielle Nationalmannschaft der Schweiz. Sie besteht, deckungsgleich wie bei den FussgängerInnen, aus fünf Feldspielern und einem Torwart und wird via Handrollstuhl betrieben. Das Team besteht aus weiblichen und männlichen Sportlerinnen und wird auf dem normalen Spielfeld mit derselben Grösse ausgetragen. Auch die Tore und die Regeln sind dieselben. Einzige grössere Unterschiede sind, dass der Torhüter auch mit einem Stock ausgestattet ist und das Sperren ohne Chance auf den Ball verboten ist und mittels Freischlag sanktioniert wird.

Die Fähigkeiten, die man braucht, sind dieselben wie in den meisten anderen Teamsportarten auch. Spass am Sport, Spielintelligenz, Übersicht, Teamgeist, Spielfreude und natürlich das Kämpferische, den Drang, nie aufzugeben und alles zu geben, bis man nicht mehr mag. Erst im Oktober dieses Jahres stand das Team im Halbfinale gegen Holland bis zur letzten Minute mit dem Rücken zur Wand, glich jedoch sechs Sekunden vor der Schlusssirene aus und besiegte den Rivalen schlussendlich im Penaltyschiessen. So erreichte man dank einer grossen Willensleistung der erste Final in der Vereinsgeschichte.       

Das Team Suisse hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht im internationalen Vergleich. Wurde man in den Anfangszeiten noch regelrecht von den Gegnern überrollt, zahlt sich die erhöhte Anzahl an Trainings in den letzten Jahren nun regelrecht aus. Hinter den Topnationen Holland, Schweden und Tschechien kann man sich an den Turnieren mit zwei, drei anderen Mannschaften jeweils im oberen Mittelfeld platzieren. Höhenflüge, wie in diesem Jahr in Holland mit Platz drei und wie schon erwähnt, dem Finaleinzug in Frankreich, sind das Ziel und werden bei derartigen konsequenten Trainings und dem punktgenauen Abrufen der Leistungen hoffentlich auch in Zukunft möglich sein.